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IDEV - Der Index Deutscher Email-Verzeichnisdienste

 

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IDEV - Der Index Deutscher Email-Verzeichnisdienste

Im Rahmen des vom DFN finanzierten Projekts AMBIX wurde ein deutschlandweiter Verzeichnisdienst-Index entwickelt, der vor allem Wissenschaftler und Studenten erfasst und zurzeit etwa 120.000 Einträge enthält. DAASI International pflegt und vergrößert diesen Dienst kontinuierlich.

Warum brauchen die deutschen Forschungsinstitutionen diesen Dienst?

In einer Zeit, in der an einem gesamteuropäischen Forschungsraum gearbeitet wird, muss die Vernetzung der deutschen Forschung vorangetrieben werden. Mit dem Index steht eine Suchmaschine zur Verfügung, die Kontaktdaten bei allen angeschlossenen Hochschulen und Forschungsinstituten sammelt und zentral zur Verfügung stellt.

Eine ForscherIn benötigt schnell die Email-Adresse einer KollegIn einer anderen Universität: Sie gibt deren Namen in die Index-Suchmaske ein und erhält einen Link zurück, durch den sie zur gewünschten Information gelangt.

Mit ca. 20.000 Zugriffen pro Woche wird der Index bereits intensiv genutzt. Binden auch Sie Ihren Verzeichnisdienst ein, damit Ihre Mitarbeiter ebenfalls gefunden werden können.

Wer kann teilnehmen?

Alle Verzeichnisdienste, die das Protokoll LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) unterstützen, können in den zentralen Index integriert werden, also alle modernen X.500-Server, alle LDAP Server (v2 und v3), Novell NDS bzw. eDirectory, sowie Microsoft Active Directory.

Wie kann man die Indexsoftware steuern?

Mit einer neuen, von DAASI International erstellten Index-Software ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Die Indexsoftware, ein sogenannter Crawler, indiziert die Daten aller bei uns registrierten Verzeichnisdienste. Dabei können Sie als Verzeichnisdienstbetreiber selbst definieren, ob alle oder nur bestimmte Datensätze abgeholt werden sollen. Sie bestimmen ebenfalls, welche Datenfelder indiziert werden sollen. Dies alles wird durch einen Dateneintrag in Ihrem Verzeichnis definiert, Sie können also jederzeit, ohne mit uns in Kontakt treten zu müssen, das Verhalten der Indexsoftware modifizieren. Folgende Werte lassen sich im Einzelnen einstellen (technische Informationen für Verzeichnisdienstadministratoren):

  • Teilbäume der hierarchischen Struktur, die abgesucht werden dürfen (alle anderen werden ignoriert)
  • Zusätzlich können Sie in diesen Teilbäumen Bereiche ausklammern
  • Der Suchfilter, mittels dessen die Indexsoftware Einträge finden soll, z.B. "(objectclass=person)", um nur Personeneinträge zu indizieren
  • Die Liste der Attribute, die in den Index aufgenommen werden sollen
  • Eine separate Liste der Werte des Attributs objectclass, die in den Index aufgenommen werden sollen
  • Die Häufigkeit, mit der die Daten aktualisiert werden sollen (erst ab der nächsten Version)

Durch Authentifizierung können Sie der Indexsoftware auch andere Zugriffsrechte als den anonymen Benutzern einräumen.
Der so erstellte Index wird dann auf einem zentralen LDAP-Server vorgehalten und mit Hilfe eines Webgateways oder einer Suchmaske nutzbar gemacht.

Wir bieten Ihnen ein interessantes Kostenmodell an

Bisher konnte der Index-Dienst im Rahmen eines Forschungsprojekts kostenlos angeboten werden. In Zukunft muss von beteiligten Organisationen ein Unkostenbeitrag für den Weiterbetrieb erhoben werden. Der Preis wird sich nach Anzahl der in den Index aufzunehmenden Einträge richten. Forschungseinrichtungen erhalten hierbei Sonderkonditionen.

Was können wir sonst für Sie tun?

Falls Sie noch keinen eigenen Verzeichnisdienst betreiben, können wir das für Sie im Rahmen von AMBIX, dem Email-Verzeichnis für die deutsche Forschung tun.
Wir können Ihnen aber auch durch Beratung, Konzeption und Implementierung eines eigenen Verzeichnisdienstes, zum Beispiel auf Open-Source-Grundlage behilflich sein. Wir portieren Ihre Benutzer-Daten nach LDAP, stellen Ihnen ein Webgateway zur Verfügung und schulen Ihre Mitarbeiter. Wir binden Ihre Daten in das Indexsystem ein und unterstützen Sie bei den Anpassungen.

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